Ein Gutes hat es ja…

Mein letzter Blogeintrag ist leider schon etwas länger her. In der Zwischenzeit ist viel passiert und es wurde auch etwas gelesen. Aber nur ein bisschen. 

Zu meinen letzten Büchern gehört auch Gwen Bristows „Tiefer Süden“. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie zur Zeiten des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Wir tauchen in den Süden der USA ein, lernen eine ganz andere Gesellschaft, ganz andere Lebensumstände und ganz andere Menschen kennen, als wir gewohnt sind. Oder ich jedenfalls. 

Ich habe mich abseits meines Geschichtsstudiums schon sehr oft und auch gerne mit dem Independence War beschäftigt und finde die Thematik überaus interessant, sowohl die europäische als auch die amerikanische Perspektive. Leider wird die amerikanische Geschichte so gut wie gar nicht im Schulunterricht behandelt und so muss man das fehlende Wissen eben selbst aufarbeiten. Auch gerne durch Romane, die durchaus sehr gut recherchiert und historisch korrekt sein können.

So hatte ich das Glück vor etwa zwei Monaten im „öffentlichen Bücherschrank“ in Neuss (dazu gleich mehr) oben genannten Roman zu finden und in meine Tasche zu stecken. Ein paar Wochen später wurde auch die erste Seite aufgeschlagen. Leider.

Viele können diese Buchreihe ja gerne mögen oder gar lieben. Ich jedoch gehöre nicht zu den Menschen, die auch die weiteren Bände lesen werden. Wieso ist ganz einfach erklärt: den erste Band habe ich heute auf Seite 167 abgebrochen. Es ging einfach nicht mehr. Weder die Geschichte, noch die Charaktere haben mir zugesagt. Den Schreibstil fand ich mehr als gewöhnungsbedürftig und der Handlungsverlauf war mir nicht ganz schlüssig. Wie bereits erwähnt gibt es Romane zu den Themen der amerikanischen Geschichte und dieser mag auch gut recherchiert und sogar historisch korrekt sein, aber ich fand ihn für mich persönlich weder lesens- noch empfehlenswert. Der weibliche Hauptcharakter war so schrecklich naiv jungfräulich und dumm, dass es mich teilweise wundert, dass ich das Buch nicht schon nach 50 Seiten abgebrochen habe. Für andere mag es absolut logisch erscheinen, dass sich ein sehr junges und jungfräulichen Mädchen in den ersten Mann verliebt, den sie außerhalb der Familie kennen lernt, der natürlich mit Sklaven handelt und dem jungen Ding die große Liebe schwört. Und manche finden es bestimmt auch super, dass sich eben besagtes Mädchen natürlich auch vermählt und Kinder in die Welt setzt und das sich der Bruder in eine Kreolin verliebt, die keine Kleider besitzt. Und viele sagen „wenn man in einer so schrecklich konservativen Familie mit entsprechendem Vater aufwächst, ist es doch nur selbstverständlich, dass die Kinder andere Wege gehen.“ Ja, mag alles sein. 

Aber für mich war dieses Buch definitiv nichts. Gut, eventuell bin ich einfach nicht für das Liebes- und Gesellschaftsroman-Genre geschaffen und bin mit falschen Erwartungen an die ganze Materie ran gegangen, aber schlussendlich wird es meinen Entschluss nicht ändern die anderen Bände nicht zu lesen und den ersten auch nicht noch einmal anzufangen.

Wer die Bücher lesen möchte kann das natürlich trotzdem unglaublich gerne tun. 

Was mich auch gleich zu dem Guten bringt. Wie bereits erwähnt habe ich das Buch aus einem sogenannten „öffentlichen Bücherschrank“. Was das ist ist schnell erklärt: es ist, was der Name sagt. Ein Bücherschrank in und für die Öffentlichkeit. In Neuss steht er mitten in der Innenstadt (auf der Brückstraße, am Romaneum). Es handelt sich um ein simples System. In diesem Schrank stehen Bücher, die sich jeder einfach mit nach Hause nehmen darf oder gleich vor Ort lesen kann. Wenn man fertig ist kann man sie entweder behalten oder bringt sie wieder zurück. Sollte man selbst zu Hause Bücher haben, die man nicht mehr haben will oder bei denen man sich denkt andere sollten auch in den Genuss kommen sie zu lesen, kann man die auch mit in den Schrank stellen. Dabei ist vollkommen egal um welche Art Buch es sich dabei handelt. Thriller, Krimi, Liebesroman, Sachbuch, Kochbuch, etc. Alles findet dort seinen Platz und bestimmt auch einen interessierten Leser. Solche Bücherschränke gibt es in ganz Deutschland, googlet einfach mal nach eurer Stadt oder eurem Bezirk. Einen Besuch sind sie wert! Ich habe schon sehr oft überaus tolle Bücher mitnehmen und ein paar meiner abgeben können. In Düsseldorf an der Uferpromenade lag heute beispielsweise Dan Brown’s „Sakrileg“  😉

Wie dem auch sei. Das hat mich auf die Idee gebracht neben normalen Rezensionen zu gekauften oder geliehenen Büchern eine eigene Kategorie für „öffentliche Bücherschrank“-Bücher zu eröffnen. 

Somit hatte Gwen Bristows „Tiefer Süden“ doch ein Gutes für mich. Eine Idee. Eine Idee, die ich hoffentlich auch sehr bald schon umsetzen kann.
In diesem Sinne
Herr Voland

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Liebster Award #1

Nanu?
Die Nachricht, dass ich für den „Liebsten Award“ nominiert wurde kam doch recht überraschend und nun setze ich mich auch endlich mal ran!

Die liebe Stopfi hat mich nominiert und hier kommt mein Beitrag *Trommelwirbel*


(Ich mag große Logos~ Man soll ja nicht kleckern)

Die Regel
könnt ihr hier nachlesen und verstehen.

Die Fragen von Stopfi
1. Was ist dein Lieblingsessen?
-> Das ist wirklich schwer zu beantworten. Ich esse sehr gerne Pfannkuchen und Lasagne. Aber mein „Lieblingsessen“ im Moment ist wohl Balsamico-Paprika auf Nudeln mit Ziegenkäse.

2. Worin würdest du dich als begabt bezeichnen?
-> Begabt? Eigentlich in gar nichts. Vielleicht habe ich eine leichte Begabung fürs Kochen.

3. Magst Du lieber Ordnung oder darf es auch mal eine gehörige Portion Chaos sein?
-> Oh das ist wirklich eine sehr knifflige Frage. Im Grunde liebe ich es, wenn alles seinen Platz hat. Dafür sieht es bei mir aber wohl zu oft so aus als hätte eine Bombe eingeschlagen.

4. Welche Sprache ist deiner Meinung nach die schönste?
-> Deutsch und Englisch.

5. Dein Lebensziel?
-> Mein Lebensziel ist es meinen Freund zu heiraten (gay pride!!!), ein Buch zu veröffentlichen und in einem wunderschönen Haus am Waldrand zu leben. Natürlich mit gut bestückter Bibliothek.

6. Was bedeuten Bücher für Dich in drei Worten?
-> Eine unendliche Fantasiewelt.

7. Was bedeutet Glück für Dich – auch in drei Worten?
-> Mein Liebling Charles.

8. Was magst Du an speziell Deinem Blog?
-> Oh ich weiß nicht. Vielleicht, dass ich mich hier austoben kann.

9. Was möchtest Du gerne noch verbessern?
-> Ich würde gerne viel regelmäßiger zum schreiben und veröffentlichen kommen, damit sich der Blog so langsam mal füllt.

10. Mit wem würdest Du gerne einen Tag lang tauschen?
-> Mit meinem absoluten Lieblingsschauspieler Michael Fassbender. Ich würde gerne mal wissen wie es ist in seiner Haut zu stecken (aber ich glaube er müsste dann mit Nikotinentzug klar kommen).

11. Kannst Du Dir vorstellen, dass mir nach 5 Awards die Fragen ausgehen?
-> Durchaus! Vielleicht solltest du dich an eine Hilfsorganisation wenden? 😉

Meine Fragen
1. Wie findest du die Idee von „Liebster Award“?
2. Könntest du dir einen rein vegetarischen Lebensstil vorstellen?
3. Würdest du mit deinem Blog gerne berühmt werden?
4. Welches Buch liest du aktuell und wie würdest du es bisher bewerten?
5. Hast du ein absolutes „Lieblingsbuch“? Wenn ja, welches?
6. Wenn du an einen Ort deiner Wahl – egal ob real oder fiktiv – reisen könntest, wohin würde es gehen?
7. Hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt ein eigenes Buch zu schreiben?
8. Welche ist deine Lieblingsjahreszeit und wieso?
9. Gibt es einen Ort an dem du ganz besonders gut lesen kannst?
10. Kannst du dich an den ersten Roman erinnern, den du gelesen hast?
11. Findest du „Autor“ ist ein attraktiver Beruf?

Ich nominiere
bloglichter
Mrs. Bibliotheca
sternenbrise
buchjunkie

So, hätten wir das dann jetzt auch geschafft 😉
Hat wirklich Spaß gemacht!

Herr Voland

Welttag des Buches

Heute ist der Tag der Tage. Heute ist der Tag an dem wir eine der tollsten Erfindungen der vergangenen Jahre lobpreisen wollen. Heute ist der Welttag des Buches.
Welch Unhold wär´ ich, wenn ich diesen Tag nicht besonders ehren würde.

Ich muss wohl nicht extra betonen, wie wichtig mir Bücher sind, wie sehr sie mein Leben beeinflussen und, dass ich sie nie wieder missen möchte. Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch die Möglichkeit haben ein Buch lesen zu können – in facto bedeutet das, dass jeder Mensch lesen lernen sollte, nicht wahr?
Lesen ist eine wunderbare Sache. Wir tauchen ab in Welten, die wir in unserer Phantasie gestalten können wie wir es wollen. Das Buch dient uns als Vorlage, setzt uns aber keine zu detaillierten Bilder in den Kopf. Wir haben die Möglichkeit alles so zu formen, wie wir es uns selbst vorstellen, wir können den Charakteren Stimmen verleihen, eine persönliche Bindung zu ihnen aufbauen, uns wünschen Plätze zu besuchen, die nur in der Buchwelt existieren – es sei denn natürlich wir bewegen uns an realen Orten natürlich. Wie oft war ich schon in Hogwarts, Mittelerde, im viktorianischen England, in Kleinstädten und Metropolen Amerikas und so weiter.

Heute ist nicht nur Welttag des Buches. Nein, er rundet sich auch und wird heute stolze 20 Jahre alt. Nächstes Jahr darf man mit diesem Tag in fast jedem Land der Erde einen trinken gehen. Das nehme ich mir doch gleich mal vor, schnappe mir eines meiner Lieblingsbücher und werde mich in einen Pub setzen. Ein schönes kühles Guinness hat noch nie geschadet, sage ich immer so schön. Aber bis dahin muss erst noch ein weiteres Jahr ins Land ziehen und wir wollen dem Welttag des Buches heute erst einmal zum 20. Geburtstag gratulieren.
Also:
Alles Gute zum Geburtstag, Welttag des Buches!!! Ich liebe dich.

Ich denke nicht, dass ich noch extra betonen muss, dass wir heute besonders viel lesen sollten. Am besten greift sich jetzt jeder ein Buch, setzt sich auf die Couch, legt sich ins Bett oder begibt sich an einen beliebigen Ort seiner/ihrer Wahl und liest drauf los.
Jetzt!
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GO!

Herr Voland

P.S.: Wieso sehe ich kein Buch in Deiner Hand?!

2014 – Ein Rückblick

Ich möchte in diesem kurzen Blog-Beitrag keineswegs sentimental oder melancholisch werden. Außerdem habe ich vor mich wirklich kurz zu fassen und nur die Dinge zu erwähnen, die meines Erachtens wichtig sind (oder wichtig zu sein scheinen).
Das Jahr 2014 verabschiede ich mit einem lachenden, aber auch einem traurigen Auge. Viele Dinge sind passiert auf die ich nicht unbedingt stolz bin. Dafür haben sich aber auch viele Wege als positiv erwiesen und ich kann wohl ruhigen Gewissens sagen, dass ich nicht all zu sehr versagt habe (ha!!).
Nun aber genug des ganzen Firlefanzes. Kommen wir doch zum eigentlich Interessanten: dem Jahresrückblick.

Lange habe ich überlegt, ob ich hier ein Rap-Video posten soll. Da ich aber noch viel weniger in diesem Bereich zu suchen habe als Moneyboy (das war ein Diss, ne) lasse ich das doch lieber sein. Ich will auch nicht dichten oder große Märchen erzählen. Den ganzen Kram wie eine Geschichte oder den Anfang zu einem Roman aufzuschreiben erscheint mir auch ziemlich sinnlos (aber das merke ich mir mal für den 31.12.2015). Es bleibt doch bei dem ganz einfachen Rückblick.

Januar 2014
Am 1.1. veröffentliche ich meinen Jahresrückblick 2013. Eigentlich wollte ich den bereits an Silvester geschrieben haben, da ich aber nicht zu Hause war fiel die Option aus. Aber auf einen Tag mehr oder weniger sollte es im Leben ja auch nicht ankommen.
Am 16.1. veröffentliche ich meinen ersten richtigen Blog-Beitrag in diesem Jahr zum „Weltnichtstag“. Was uns das sagt? Wahrscheinlich nichts.

Februar 2014
Der Februar verläuft erschreckend ereignislos. Gut. Da gab es diese eine Sache.
Nach 4 Monaten Beziehung trennen Charles und ich uns, aber wir sind nach wie vor sehr eng miteinander verbunden ❤
Ansonsten schreibe und veröffentliche ich meine erste Buchrezension in diesem Jahr (Stephen Kings „Danse Macarbre“). Außerdem bin ich guter Dinge meinen Cosplay-Ordner aufzuräumen der auch bis dato nur noch die Pläne beinhaltet, die wirklich fest stehen (wenn auch bei den meisten ohne Datum).

März 2014
Der März ist noch viel ereignisloser. Überhaupt fängt das gesamte Jahr eher schleppend an und will bei mir nicht so recht in Fahrt kommen. Ich beginne dennoch mit den ersten Recherchen für meinen Roman, schreibe viele Ideen auf und lege mir eine Mindmap an. Ein bisschen Brainstorming ist auch dabei und ich freue mich darauf mit dem Schreiben richtig los legen zu können.

April 2014
Oh Kinder. Endlich ist es soweit. Mein liebsten Superheld kommt in die Kinos zurück. Der Film läuft zwar schon seit Ende März, aber mich und Charles verschlägt es erst Anfang April in „Captain America: The Winter Soldier.“ So viele Gefühle kommen hoch. So große Lust Steve Rogers endlich zu cossen. Und irgendwann wird das auch endlich der Fall sein!
Darüber hinaus passiert im April nicht sehr viel. Erste Gedanken das Studium abzubrechen kommen auf.

Mai 2014
Im Mai besuchen ich und einige Freunde den Japantag in Düsseldorf. Ich und Charles verkörpern zwei Charaktere aus dem DC-Universum (Charles ist Red Robin und ich Superboy). Wir haben eine Menge Spaß und wirklich seltsame Bilder entstehen. Geshootet haben wir zwar nicht, aber die Charaktere „eingelaufen“, nachdem ich Superboy ja bereits im letzten Jahr auf der Dokomi Probe getragen habe.
Ende Mai gehen wir noch einmal ins Kino. „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ kommt in die Kinos und als Erik und Charles müssen wir natürlich rein! Ich reserviere für mich und meinen Professor einen Love-Chair und unglaublich viele Gefühle kommen wieder hoch.

Juni 2014
Im Juni verschlägt es mich nur einen Tag auf die Dokomi. Für den Rest des Monats und auch den gesamten Juli verschlägt es mich woanders hin. Ich breche mein Studium ab und eine riesen große Last fällt von mir.

Juli 2014
Ich feier meinen Geburtstag mit einigen meiner Freunde nach, bekomme wunderbare Geschenke und einen wirklich lustigen Brief von Charles, wieso ich sein Geschenk noch nicht bekomme (den habe ich übrigens immer noch).
Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich nicht auf der Contopia war und auch auf keiner DoJaKu oder anderen Treffen. Ein paar Leute wissen wieso.
Ein wunderbares hat der Juli aber auch noch:
Seit dem 12.07. sind Charles und ich wieder in einer Beziehung (wir können einfach nicht ohneeinander, das ist vollkommen unmöglich!

August 2014
Ich besuche die AnimagiC dieses Jahr nicht und bin auch nicht unbedingt traurig deswegen. Ansonsten bin ich einfach froh wieder zu Hause zu sein.

September 2014
Im September schließe ich die Harry Potter Reihe wieder einmal ab. Ich habe die Bücher in einer Tour nacheinander gelesen und mir auch die Filme mal wieder angeschaut. In einem Blog-Beitrag habe ich meine Gedanken zu Hogwarts und Co. niedergeschrieben und ich werde definitiv auch im nächsten Jahr noch einmal alle Bücher lesen und die Filme schaue. Zu einem weiteren Harry Potter Marathon mit meinen Leuten sind wir dieses Jahr leider nicht gekommen.
Darüber hinaus lese ich das neue Stephen King Buch („Mr.Mercedes“) schreibe dazu eine Buchrezension und gratuliere ihm auch zum Geburtstag. Und zusammen mit Charles und Mimmy schaue ich mir „Guardians of the Galaxy“ im Kino an. Unglaublich toller und witziger Film, der für Marvel-Fans definitiv ein Muss ist.

Oktober 2014
Der Oktober war wirklich ereignisreich. Zunächst einmal starte ich endlich mit meiner Transgender-Therapie und bin froh an eine wirklich nette Therapeutin geraten zu sein, die mich in den ersten Schritten begleiten wird. Richtig starten möchte ich aber dennoch erst im nächsten Jahr, damit ich alles ganz in Ruhe angehen kann.
Unverhofft gewinne ich eine Freikarte für die Frankfurter Buchmesse. Die Community „was-liest-du.de“ hatte dazu eine Verlosung auf ihrer Seite gestartet und ich habe einfach mal mitgemacht. Mich trifft fast der Schlag, als ich dann Anfang Oktober die Nachricht bekomme, dass ich der glückliche Gewinner bin. Holla! Ich freue mich wahnsinnig und mache mir einen wunderbaren Tag in Frankfurt, sehe viele Autoren, spreche ein wenig Finnisch (Finnland war dieses Jahr Ehrengast auf der FBM) und kaufe mir auch das ein oder andere Werk. Ich möchte mich hier noch einmal für diesen tollen Gewinn und den unvergesslichen Tag bei der „was-leist-du.de“ Community bedanken. ❤

November 2014
Ende November feiere ich mit ein paar Freunden Thanksgiving im amerikanischen Stil. Ich koche zwar nicht selbst, lasse mich dafür aber verwöhnen.
Am 30.11. feiern wir Charles´ Geburtstag. Auf diesen Tag freue ich mich schon seit Wochen, denn ich kann endlich meinen super schnulzigen Liebesbrief los werden, den ich auf das schönste rosa Papier geschrieben habe. Die strahlenden Augen sind Kompliment genug und ich scheine alles richtig gemacht zu haben (mein aller erster Liebesbrief… <3).
Hier auch noch einmal: I love you, Charles ❤

Dezember 2014
Am 2.12. feiern wir den Geburtstag meiner Mutter im kleinen Kreis. Etwa zwei Wochen danach habe ich einen Einstellungstest bei der Stadt Düsseldorf (etwa Mitte Januar bekomme ich ein Ergebnis *Däumchen drück*) und am 20.12. schaue ich mir mit Charles „Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ im Kino an und bekomme die wohl süßeste Antwort auf meine Liebesbrief – ebenfalls in schriftlicher Form. Charles´ Brief hängt jetzt neben meinem Bett Der Dezember hätte also nicht schöner werden können, wenn man dann nicht gedämpft wird. Mein Jahr geht mit der traurigen Nachricht vom Tod meines Onkels zu Ende. Möge er in Frieden Ruhen ❤

Ein Fazit möchte ich aus dem ganzen Kram nicht ziehen. Dazu fehlt mir jetzt die Motivation, um die nötigen Worte zu finden.
Anschließend möchte ich nur sagen, dass das Jahr 2014 viele wunderbare und ein paar traurige oder unangenehme Momente für mich bereit hielt. Ich möchte meiner Familie, meinen Freunden und besonders Charles für die schönen und glücklichen Momente danken. Ohne euch wäre das Leben nur halb so – ach was rede ich da, ohne euch wäre das Leben einfach beschissen. Die meisten meiner Liebsten möchte ich einfach zu keiner Sekunde missen. Ich bin froh in diesem Jahr ein paar neue Bekanntschaften gemacht und ein paar weitere vertieft zu haben.

Für das Jahr 2015 habe ich mir auch wieder vorgenommen nicht mit dem Rauchen anzufangen und an meinem Roman weiter zu arbeiten. Darüber hinaus möchte ich Charles einfach viel öfter sehen und ich hoffe entweder eine erfüllende Ausbildung zu finden, oder aber doch noch den richtigen Studiengang für mich zu entdecken.

Ich wünsche euch alles erdenklich gute für das Jahr 2015. Verliert eure guten Vorsätze nicht aus den Augen, haltet eure Lieben nah bei euch, seid euch für die ein oder andere gute Tat nicht zu schade und lasst euch von der allgemeinen depressiven und argwöhnischen Stimmung nicht all zu sehr mitreißen. Denkt daran, dass das Leben zu kurz ist, um es als grauer Trauerkloß zu verbringen. Habt Spaß mit euren Freunden, euren Familien und Partnern. Verbringt wunderbare Momente miteinander und behaltet die in euren Herzen.

Einen guten Rutsch und ein wunderschönes Jahr 2015!

Herr Voland

Willkommen Finnland – Tervetuloa Saksa

Ich konnte es kaum glauben, als ich mich eines schönen Tages Anfang Oktober auf wasliestdu.de anmeldete und eine „ungelesene Nachricht“ hatte. Ich dachte zunächst an nette Grüße von einem weiteren User wurde aber schnell stutzig, da dafür sicher nicht der Betreff „Herzlichen Glückwunsch!!“ gewählt werden würde. Geburtstag hatte ich aber auch nicht. Ich öffnete die Nachricht, las den Text, las ihn noch einmal, und noch ein drittes Mal.
Sicher klingt das jetzt abgedroschen und jeder andere denkt: Klar, würde ich auch so sagen, aber ich rechnete wirklich nicht damit beim Gewinnspiel um einen Tag auf der Frankfurter Buchmesse den Preis abzusahnen. Und dennoch tat ich es.

Aber gehen wir mal er Reihe nach vor.

Wasliestdu.de ist eine Community von Lesebegeisterten für Lesebegeisterte. In seinem Profil kann man Dutzende Bücherregale anlegen, Kommentare und Rezensionen schreiben, Fragen an die User stellen und vieles mehr. Wer Bücher liebt, gerne liest und sich mit anderen über seine Favoriten austauschen will oder neuen Lesestoff sucht sollte dort auf jeden Fall vorbei schauen. Rund ums Buch ist dort wirklich alles zu finden. Und wenn mal etwas fehlt kann man jederzeit selber einen Artikel darüber schreiben.
Auch Gewinnspiele gibt es und bei einem ganz besonderem habe ich mitgemacht. Verlost wurde eine Eintrittskarte zur Frankfurter Buchmesse mit Hotelübernachtung und Frühstück. Mach doch einfach mal mit, dachte ich mir und setzte meinen Kommentar darunter, wieso ich gerne dorthin fahren würde.
Und Anfang Oktober dann die Überraschung: Ich habe tatsächlich gewonnen! Vor mir stand also der Samstag auf der Frankfurter Buchmesse.

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Finnland. Cool.
Vor einigen Jahren hatte ich den Traum eines Tages nach Finnland auszuwandern. Nicht nur die Leute faszinieren mich, auch die Kultur, die Landschaft, die Mentalität haben mich früh in ihren Bann gezogen. In meinem Regal stehen einige Bücher über das Land und im letzten Wintersemester belegte ich einen Finnischsprachkurs an der Uni. Auch heute übe ich die Aussprache fleißig und versuche mich hin und wieder an kleinen Texten. Und irgendwann möchte ich einen ganzen Roman in finnischer Sprache lesen und verstehen können. Bis dahin wird aber noch eine gewisse Zeit vergehen. Was aber näher gerückt ist ist meine Liebe zu diesem Land. Vielleicht ist das ja ein Zeichen nicht in die USA, sondern nach Finnland auszuwandern, wer weiß 😉

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Gerade einmal eine Viertel Stunde trennte mich das Hotel von der Messe. Ich war also schnell und früh da und kam so noch in den Genuss eines ruhigen Messestarts. Begonnen habe ich meine Reise durch die Buchwelt auf den Rollfeldern zwischen den Hallen. Auf unzähligen Bildern habe ich die in den letzten Jahren schon gesehen und nun endlich durfte ich selber drauf stehen und mich in die erste Halle tragen lassen – oder wenigstens nah ran.
Zuerst betrat ich das Gelände der Internationalen Verlage, das sich auf zwei Ebenen befand. Speziell habe ich mich auf die skandinavischen Stände gestürzt, habe unzählige Bücher in ihrer Originalsprache in die Hand genommen, durchgeblättert und nichts verstanden – aber es war schön! Besonders gefallen hat mir der große Bereich für die finnischen Bücher. Während ich mir ein Werk von Taavi Soininvaara anschaute konnte ich nebenher ein Gespräch mithören – auf Finnisch. Und ich bin stolz sagen zu können, dass ich sogar einige Fetzen verstanden habe. Ein echt-finnisches Buch zu durchstöbern hat in mir erst recht den Wunsch geweckt einmal eines in dieser Sprache zu lesen.
Ich habe zahlreiche Flyer von skandinavischen Verlagen eingesammelt und werde die in den nächsten Tagen genauer unter die Lupe nehmen. Einige Buchvorstellungen haben mir aber schon auf den ersten Blick gefallen und ich bin mir absolut sicher, dass viele von ihnen ihren Weg in meine Regale finden werden.

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Weiter ging es dann für mich direkt zum Ehrengast selbst, der es sich auf zwei Ebenen bequem gemacht hat. In der obersten Etage erwartete mich ein absolut schönes Bild. Ein abgedunkelter Raum mit einzelnen weißen Stationen mit unterschiedlichem Programm erweckte in mir den Eindruck von Nordlichtern oder auch einer weißen Nachtlandschaft. Ich war sofort fasziniert. Es ist übrigens der erste von Designstudenten entworfene Pavillon auf der Buchmesse.
Mein erster Halt in diesem Raum galt den ausgestellten Büchern. Besonders die Kinderbücher interessierten mich. Als ich klein war gehörten Die Mumins zu meinem Pflichtprogramm und das ein oder andere Buch mit ihnen weckte die alten Erinnerungen.
Im nächsten „Nordlicht“ setzte ich mich und lauschte einem Interview mit dem finnischen Autor Pekka Hiltunen. Er sprach komplett auf Finnisch und man konnte sich eine Übersetzung via Kopfhörer anhören. Ich wollte aber den Flair dieser besonderen Sprache erleben und nahm dafür auch gerne in Kauf nicht alles verstanden zu haben.
Neben einem kleinen Café war noch ein Nordlicht aufgebaut in dem sich Matti Rönkä und Mikko Fritze die Ehre gaben – hier aber auf Deutsch, es wurde vorgelesen.
Eine unglaublich sympathische finnische Händlerin, mit der ich etwas Finnisch sprechen konnte, verkaufte ein paar Eindrücke aus ihrem Heimatland, wie z.B. CD´s, Holzdeko, Schmuck, Poster, Wandkalender und – was ich mir sofort kaufen musste – finnischen Schnee. Dabei handelt es sich um eine Kugel in schneeballgröße, die man knetet und so das Geräusch von echtem Schnee nachmachen kann – es hört sich wirklich genauso an, als würde man selbst echten festen Schnee formen.
Draußen vor der Halle war ein Stand mit einigen Büchern rund um Finnland aufgebaut, die auch zum Verkauf angeboten wurden. Dort schnappte ich mir direkt eines der letzten Exemplare von Hiltunens neuem Thriller „Das schwarze Rauschen“ und Ilkka Taipales „100 soziale Innovationen aus Finnland“.
Eine Etage darunter konnte man finnisch essen und trinken. Ich habe mir ein echt-finnisches Bier und einen Rotebeete-Möhren Salat gegönnt. Unglaublich lecker und nur empfehlenswert. Mir fehlt ein finnisches Kochbuch daheim definitiv.
Auch draußen in der Agora gab es allerhand rund um Finnland zu entdecken. Der Mumin-Bibliotheksbus nahm mich gleich in Beschlag. Vor dem Bus stellte sich Helsinki vor, man konnte sich eigene Buttons ausdrucken lassen und bei einem Fotowettbewerb mitmachen – zu gewinnen gab es eine Reise nach Helsinki. Mein Wunsch diese Stadt zu sehen ist in den letzten Stunden unermesslich gestiegen.
Ich kann nur sagen: Finnland. Cool.

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Dann ging es zu den deutschen Verlagen. Das „blaue Sofa“ und die ARD-Bühne wurden zu meinen Daueranlaufpunkten. Daneben war der Stand des Gutenberg Museums unglaublich interessant. Dort hatte man eine der ältesten Druckermaschinen aufgebaut und es wurde erklärt, wie zu Gutenbergs Zeiten die Bibeldrucke produziert wurden. Man konnte dort auch echt-gedruckte Seiten kaufen. Ich habe mich mit einem Federkiel und Bibeltinte aber ganz gut bedient gefühlt.
Die neuesten Thriller und Krimis konnte man überall finden und nicht selten blieb ich an dem ein oder anderen Stand stehen, um mir auch ein paar Kuriositäten anzuschauen, wie beispielsweise die „Whiskey-Krimis“ aus Schottland. Auf der ARD-Bühne hörte ich dann einem Gespräch mit Nele Neuhaus zu, die anschließend ihren neuesten Roman „Die Lebenden und die Toten“ signierte. Zuvor stattete ich Sebastian Fitzek einen Besuch ab, der über seinen Roman „Passagier 23“ sprach – ein unglaublich sympathischer Mensch und begnadeter Autor. Gerne hätte ich mein Exemplar von ihm unterschreiben lassen, aber leider hatte ich es nicht dabei. Ich war sogar so fasziniert und im Interview versunken, dass ich ganz vergessen habe ein Foto zu machen. Dafür behalte ich ihn in Erinnerung.
Auch altbekannte Klassiker von Goethe und Co. werden neu aufgelegt und immer beliebter. Das auch, weil man sie gut ins Moderne übersetzen kann. Am Duden-Stand wurde ich auf ein Werk aufmerksam, dass das auch aufführt: „Schreiben unter Strom“. Etwa eine Stunde habe ich mich mit diesem Buch befasst und kann es jedem empfehlen, der sich für umgewandelte Literatur beispielsweise in Twitter-Posts interessiert oder seinen eigenen Blog einrichten möchte.

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Auch auf der Außenbühne war so allerhand los. Neben Katja Burkhard stellten auch andere namhafte Berühmtheiten ihre Bücher vor. Darunter unter anderem Michael Peinkoffer, der mit Wolfgang Hohlbein und Thomas Finn im Gespräch über die aktuelle Fantasy-Begeisterung bei Jung und Alt sprach.
Apropos Jung. Für die Kleinen Besucher gab es auch viel zu entdecken. Und ich war auch ganz hin und weg, als ich das neue Buch der ??? gesehen habe und am Star Wars Stand vorbeigekommen bin. Da will man doch glatt wieder klein sein. Für ein umfassendes Programm wurde auch gesorgt. Neben Wettbewerben und Mit-Mach-Events gab es auch eine Fotoleinwand, wo man sich mit einem Sturmtruppler ablichten lassen konnte. Echt tolle Sache!
Auch für Manga- und Comicfreunde gab es viel zu sehen. Erstaunlich viele Stände präsentierten die neuesten Comictrends und Anime-Fanartikel – egal ob Kissen, Poster, Plüschtier, Kigurumi oder Perücke. Und für die Musikfreunde gab sich MC FITTI die Ehre, der sein Buch „Aus meinem Auspuff kommt Konfetti“ vorstellte und ein sehr großes Publikum erreichte. An dem Stand kam man so gut wie unmöglich vorbei.
Auf der Agora gab es auch einen wunderbaren Platz, wo man sich in Sitzsack oder Hängematte schmeißen und gemütlich ein Buch lesen oder den Messeplan studieren konnte. Jede Altersgruppe wurde bedient.

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Abschließend kann ich nur sagen, dass die Frankfurter Buchmesse ein absoluter Erfolg war. Gerne würde ich nächstes Jahr wieder dorthin fahren und das Land Indonesien kennen lernen, das 2015 Ehrengast sein wird.
Ich möchte auf diesem Weg der wasliestdu.de Redaktion danken, die diesen unglaublich schönen Tag für mich möglich gemacht hat. Mir wurde einer der schönsten Samstage dieses Jahres geschenkt und dafür bin ich unendlich dankbar.
Auch für das Überraschungspaket möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Die Süßigkeiten haben mich erfolgreich durch einen Buchmessetag gebracht und mit Carl-Johan Vallgrens Roman „Schattenjunge“ konnte ich mich auf der Hin- und Rückfahrt gut beschäftigen und am Samstagabend den Tag erfolgreich ausklingen lassen.

Vielen Dank
oder
Paljon kiitoksia!

Herr Voland

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DoJaKu #43 – Ein kurzer Bericht

Vergangenen Samstag fand im Fritz-Henßler-Haus (FHH) in Dortmund die dreiundvierzigste DoJaKu statt. Durch die zeitliche Nähe zum Valentinstag wurde auf das Thema mit dem Zusatz „Es regnet Schokoherzen“ zurückgegriffen und hat um das ganze Thema ein entsprechendes Programm aufgebaut.

Beginnen wir aber ganz von vorn:
Um 11:15 Uhr kam ich am Dortmunder Hauptbahnhof an und traf auf meine sexy Lady Loki, die sich ihres Cosplays am Vortag noch überhaupt nicht sicher war. Ich kann aber versichern, dass sie wirklich fantastisch aussah und ich mich wahnsinnig auf 2015 freue, wenn mein Loki Cosplay auf dem Plan steht. Zusammen sind wir zum Gebäude gegangen und haben uns erst einmal eine gewisse Zeit draußen aufgehalten. Die Schlange am Eingang war wirklich ziemlich lang und schien auch nicht wirklich kleiner zu werden. Als dann aber Ma-chan aufgetaucht ist und wir auch endlich mal die anderen drinnen sehen wollte haben wir uns eingereiht und kamen nach erstaunlich kurzer Wartezeit ins Gebäude. Dazu muss man wissen, dass die DoJaKu jeden Monat in Dortmund stattfindet und komplett kostenfrei ist. Daher besuchen auch immer mehr Jugendliche die Convention und diesen Monat wurde, laut einer Orga, die 900 Besucher geknackt.

Das FHH ist ein recht weitläufiges Gebäude und so fällt einem die Menschenmasse nicht immer auf. Nur an manchen Stellen tummeln sich viele Leute und man muss sich öfters – besonders im Eingangsbereich – seinen Weg bahnen.
Zuerst waren wir an der Hauptbühne und haben uns die Begrüßung der Besucher durch Indiziert und Duki angeschaut, die kurz ein paar Highlights der Convention erklärt und danach dann den Geburtstagskindern gratuliert haben, die sich auf der Animexxseite oder dem Facebookevent angemeldet hatten. Zum Gruppenfoto sind wir nicht raus gegangen. Stattdessen habe ich ein Geburtstagsgeschenk und die Defense Devil Mangareihe abgegeben und ein paar andere Freunde begrüßt.
Mit Usagi und Vanny habe ich mich dann in die Schlange für die „Love Letters“-Anmeldung angestellt, einfach nur um zu quatschen und die neuesten Infos auszutauschen. Die beiden haben sich dann für „Love Letters“ angemeldet ud ihre Papierherzen bekommen. Das Prinzip dahinter ist folgendes: Bei Anmeldung bekommt man ein Herz mit einer Nummer darauf. Es gibt zwei verschiedene Farben zur Auswahl die jeweils dafür stehen, ob man nach einem weiblichen oder männlichem Partner sucht. Natürlich kann man auch beide Farben wählen. Die Papierherzen drapiert man sichtbar an seiner Kleidung und muss sonst weiter nichts tun. Wenn man jemanden sieht der einem gefällt notiert man die Nummer, die der- oder diejenige trägt auf einem Zettel, schreibt eine kurze Nachricht gegebenenfalls mit Kontaktdaten und gibt sie am Infostand ab. Am Ende des Tages konnte man sich die Nachrichten abholen, die man selber bekommen hat, wenn einem geschrieben wurde. Schon letztes Jahr fand die Idee sehr große Begeisterung bei den Besuchern.

Auch passend zum Thema Valentinstag wurde auf der Hauptbühne eine etwas abgeänderte Version des „Bachelors“ gespielt. Der Bachelor war in diesem Fall der Hauptbühnen-Orga Masahito, der in seinem Kamijo Cosplay seinen Anwärterinnen Aufgaben stellte. An diesem Spiel nahm auch eine Belle Cosplayerin (Die Schöne und das Biest) teil, die während der DoJaKu von einem WDR-Team begleitet wurde. Sie konnte den Bachelor schließlich auch von sich überzeugen und hat ein süßes Geschenkpaket und einen Teddybär gewonnen. Und wer kann von sich schon behaupten Kamijo verführt zu haben 😉

Den Fashion-Wettbewerb konnte man diesen Monat auch wieder begeistert verfolgen. Bei diesem Wettbewerb stellen unterschiedliche Teilnehmer ihre japanbasierte Mode vor, darunter zum Beispiel verschiedene Lolita-Richtungen oder Decora-Formen.
Diesen Wettbewerb haben Masahito und ich moderiert. Eigentlich bin ich ja schon seit einem halben Jahr kein Moderator mehr, aber ich habe mich wirklich gefreut wieder auf der Bühne stehen zu können und es hat eine Menge Spaß gemacht den Wettbewerb zu moderieren. Außerdem ist es auch immer wieder schön mit anzusehen, wie modebegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene ihre Kleidung präsentieren.

Nachträglich zum Valentinstag habe ich sogar das ein oder andere Geschenk bekommen über das ich mich wirklich sehr gefreut habe. Unter anderem ein wohlduftendes Himbeershampoo von meinem James und eine leckere Spongebobschokoladentafel voon Usagi und Masahito.

Zu den Neuerungen auf der DoJaKu gehört übrigens beispielsweise eine kostenpflichtige Garderobe, die ständig unter Bewachung steht. Hat man also Kleidungsstücke oder Taschen die man abgeben möchte kann man das entweder dort oder an der weiterhin kostenlosen aber unbeobachteten Garderobe tun.
Ich muss dazu sagen, dass ich keine negative Kritik an der Organisation oder Umsetzung der Valentins-DoJaKu habe.

Ich freue mich jedenfalls auf die nächste DoJaKu am 23.März unter dem Thema „Flieg durch die Zeit.“

Mansonian

P.S.: Wer sich den Beitrag des WDR gerne anschauen möchte kann das unter folgendem Link tun:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-dortmund/videomangawettbewerb100.html

Ein Neustart

Beginnen wir nun hier erneut.

Da meine eigentliche Blogplattform nicht möchte, dass ich weiterschreibe (es speicherte einfach gar nicht mehr) erkundigte ich mich nach neuen Veröffentlichungsmöglichkeiten.
Ich hatte vor Jahren schon einmal einen Account auf wordpress und war eigentlich ziemlich zufrieden. Damals fand ich das Ganze aber einfach zu kompliziert und hatte keine große Lust mich mit der Plattform auseinanderzusetzen, weil ich auf der Stelle bloggen wollte.

Jetzt ist das ganze aber anders. Ich habe die Seite ausgiebig studiert – kenne zwar immer noch nicht alle Bereiche, aber das wird schon – und möchte meinen Blog nun hier wieder aufleben lassen.

Was erwartet euch hier?
Nun, natürlich wie bei meinem alten Blog auch meine Cosplays und Conventions. Ich werde hier nun auch wieder die ein oder andere Con-Kritik aufschreiben und eventuell auch den Erschaffungsprozess jeweiliger Cosplays aufzeichnen.
Darüber hinaus werden ab nächstem Jahr auch Rezessionen zu Büchern, Musuemsbesuchen und Ähnlichem zu finden sein.
Wenn Ihr außerdem Interesse daran habt mich beim scheiben eines Romans zu begleiten möchte ich euch meinen anderen Blog noch ans Herz legen -> http://deliciouslecter.wordpress.com/

Was wird sich ändern?
Ich werde versuchen über alles lohnenswerte zu berichten. Ob mir das auch so gelingt wie ich es mir erhoffe könnt ihr in den nächsten Monaten dann ja selbst beurteilen.

Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim lesen. 🙂

Mansonian