2014 – Ein Rückblick

Ich möchte in diesem kurzen Blog-Beitrag keineswegs sentimental oder melancholisch werden. Außerdem habe ich vor mich wirklich kurz zu fassen und nur die Dinge zu erwähnen, die meines Erachtens wichtig sind (oder wichtig zu sein scheinen).
Das Jahr 2014 verabschiede ich mit einem lachenden, aber auch einem traurigen Auge. Viele Dinge sind passiert auf die ich nicht unbedingt stolz bin. Dafür haben sich aber auch viele Wege als positiv erwiesen und ich kann wohl ruhigen Gewissens sagen, dass ich nicht all zu sehr versagt habe (ha!!).
Nun aber genug des ganzen Firlefanzes. Kommen wir doch zum eigentlich Interessanten: dem Jahresrückblick.

Lange habe ich überlegt, ob ich hier ein Rap-Video posten soll. Da ich aber noch viel weniger in diesem Bereich zu suchen habe als Moneyboy (das war ein Diss, ne) lasse ich das doch lieber sein. Ich will auch nicht dichten oder große Märchen erzählen. Den ganzen Kram wie eine Geschichte oder den Anfang zu einem Roman aufzuschreiben erscheint mir auch ziemlich sinnlos (aber das merke ich mir mal für den 31.12.2015). Es bleibt doch bei dem ganz einfachen Rückblick.

Januar 2014
Am 1.1. veröffentliche ich meinen Jahresrückblick 2013. Eigentlich wollte ich den bereits an Silvester geschrieben haben, da ich aber nicht zu Hause war fiel die Option aus. Aber auf einen Tag mehr oder weniger sollte es im Leben ja auch nicht ankommen.
Am 16.1. veröffentliche ich meinen ersten richtigen Blog-Beitrag in diesem Jahr zum „Weltnichtstag“. Was uns das sagt? Wahrscheinlich nichts.

Februar 2014
Der Februar verläuft erschreckend ereignislos. Gut. Da gab es diese eine Sache.
Nach 4 Monaten Beziehung trennen Charles und ich uns, aber wir sind nach wie vor sehr eng miteinander verbunden ❤
Ansonsten schreibe und veröffentliche ich meine erste Buchrezension in diesem Jahr (Stephen Kings „Danse Macarbre“). Außerdem bin ich guter Dinge meinen Cosplay-Ordner aufzuräumen der auch bis dato nur noch die Pläne beinhaltet, die wirklich fest stehen (wenn auch bei den meisten ohne Datum).

März 2014
Der März ist noch viel ereignisloser. Überhaupt fängt das gesamte Jahr eher schleppend an und will bei mir nicht so recht in Fahrt kommen. Ich beginne dennoch mit den ersten Recherchen für meinen Roman, schreibe viele Ideen auf und lege mir eine Mindmap an. Ein bisschen Brainstorming ist auch dabei und ich freue mich darauf mit dem Schreiben richtig los legen zu können.

April 2014
Oh Kinder. Endlich ist es soweit. Mein liebsten Superheld kommt in die Kinos zurück. Der Film läuft zwar schon seit Ende März, aber mich und Charles verschlägt es erst Anfang April in „Captain America: The Winter Soldier.“ So viele Gefühle kommen hoch. So große Lust Steve Rogers endlich zu cossen. Und irgendwann wird das auch endlich der Fall sein!
Darüber hinaus passiert im April nicht sehr viel. Erste Gedanken das Studium abzubrechen kommen auf.

Mai 2014
Im Mai besuchen ich und einige Freunde den Japantag in Düsseldorf. Ich und Charles verkörpern zwei Charaktere aus dem DC-Universum (Charles ist Red Robin und ich Superboy). Wir haben eine Menge Spaß und wirklich seltsame Bilder entstehen. Geshootet haben wir zwar nicht, aber die Charaktere „eingelaufen“, nachdem ich Superboy ja bereits im letzten Jahr auf der Dokomi Probe getragen habe.
Ende Mai gehen wir noch einmal ins Kino. „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ kommt in die Kinos und als Erik und Charles müssen wir natürlich rein! Ich reserviere für mich und meinen Professor einen Love-Chair und unglaublich viele Gefühle kommen wieder hoch.

Juni 2014
Im Juni verschlägt es mich nur einen Tag auf die Dokomi. Für den Rest des Monats und auch den gesamten Juli verschlägt es mich woanders hin. Ich breche mein Studium ab und eine riesen große Last fällt von mir.

Juli 2014
Ich feier meinen Geburtstag mit einigen meiner Freunde nach, bekomme wunderbare Geschenke und einen wirklich lustigen Brief von Charles, wieso ich sein Geschenk noch nicht bekomme (den habe ich übrigens immer noch).
Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich nicht auf der Contopia war und auch auf keiner DoJaKu oder anderen Treffen. Ein paar Leute wissen wieso.
Ein wunderbares hat der Juli aber auch noch:
Seit dem 12.07. sind Charles und ich wieder in einer Beziehung (wir können einfach nicht ohneeinander, das ist vollkommen unmöglich!

August 2014
Ich besuche die AnimagiC dieses Jahr nicht und bin auch nicht unbedingt traurig deswegen. Ansonsten bin ich einfach froh wieder zu Hause zu sein.

September 2014
Im September schließe ich die Harry Potter Reihe wieder einmal ab. Ich habe die Bücher in einer Tour nacheinander gelesen und mir auch die Filme mal wieder angeschaut. In einem Blog-Beitrag habe ich meine Gedanken zu Hogwarts und Co. niedergeschrieben und ich werde definitiv auch im nächsten Jahr noch einmal alle Bücher lesen und die Filme schaue. Zu einem weiteren Harry Potter Marathon mit meinen Leuten sind wir dieses Jahr leider nicht gekommen.
Darüber hinaus lese ich das neue Stephen King Buch („Mr.Mercedes“) schreibe dazu eine Buchrezension und gratuliere ihm auch zum Geburtstag. Und zusammen mit Charles und Mimmy schaue ich mir „Guardians of the Galaxy“ im Kino an. Unglaublich toller und witziger Film, der für Marvel-Fans definitiv ein Muss ist.

Oktober 2014
Der Oktober war wirklich ereignisreich. Zunächst einmal starte ich endlich mit meiner Transgender-Therapie und bin froh an eine wirklich nette Therapeutin geraten zu sein, die mich in den ersten Schritten begleiten wird. Richtig starten möchte ich aber dennoch erst im nächsten Jahr, damit ich alles ganz in Ruhe angehen kann.
Unverhofft gewinne ich eine Freikarte für die Frankfurter Buchmesse. Die Community „was-liest-du.de“ hatte dazu eine Verlosung auf ihrer Seite gestartet und ich habe einfach mal mitgemacht. Mich trifft fast der Schlag, als ich dann Anfang Oktober die Nachricht bekomme, dass ich der glückliche Gewinner bin. Holla! Ich freue mich wahnsinnig und mache mir einen wunderbaren Tag in Frankfurt, sehe viele Autoren, spreche ein wenig Finnisch (Finnland war dieses Jahr Ehrengast auf der FBM) und kaufe mir auch das ein oder andere Werk. Ich möchte mich hier noch einmal für diesen tollen Gewinn und den unvergesslichen Tag bei der „was-leist-du.de“ Community bedanken. ❤

November 2014
Ende November feiere ich mit ein paar Freunden Thanksgiving im amerikanischen Stil. Ich koche zwar nicht selbst, lasse mich dafür aber verwöhnen.
Am 30.11. feiern wir Charles´ Geburtstag. Auf diesen Tag freue ich mich schon seit Wochen, denn ich kann endlich meinen super schnulzigen Liebesbrief los werden, den ich auf das schönste rosa Papier geschrieben habe. Die strahlenden Augen sind Kompliment genug und ich scheine alles richtig gemacht zu haben (mein aller erster Liebesbrief… <3).
Hier auch noch einmal: I love you, Charles ❤

Dezember 2014
Am 2.12. feiern wir den Geburtstag meiner Mutter im kleinen Kreis. Etwa zwei Wochen danach habe ich einen Einstellungstest bei der Stadt Düsseldorf (etwa Mitte Januar bekomme ich ein Ergebnis *Däumchen drück*) und am 20.12. schaue ich mir mit Charles „Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ im Kino an und bekomme die wohl süßeste Antwort auf meine Liebesbrief – ebenfalls in schriftlicher Form. Charles´ Brief hängt jetzt neben meinem Bett Der Dezember hätte also nicht schöner werden können, wenn man dann nicht gedämpft wird. Mein Jahr geht mit der traurigen Nachricht vom Tod meines Onkels zu Ende. Möge er in Frieden Ruhen ❤

Ein Fazit möchte ich aus dem ganzen Kram nicht ziehen. Dazu fehlt mir jetzt die Motivation, um die nötigen Worte zu finden.
Anschließend möchte ich nur sagen, dass das Jahr 2014 viele wunderbare und ein paar traurige oder unangenehme Momente für mich bereit hielt. Ich möchte meiner Familie, meinen Freunden und besonders Charles für die schönen und glücklichen Momente danken. Ohne euch wäre das Leben nur halb so – ach was rede ich da, ohne euch wäre das Leben einfach beschissen. Die meisten meiner Liebsten möchte ich einfach zu keiner Sekunde missen. Ich bin froh in diesem Jahr ein paar neue Bekanntschaften gemacht und ein paar weitere vertieft zu haben.

Für das Jahr 2015 habe ich mir auch wieder vorgenommen nicht mit dem Rauchen anzufangen und an meinem Roman weiter zu arbeiten. Darüber hinaus möchte ich Charles einfach viel öfter sehen und ich hoffe entweder eine erfüllende Ausbildung zu finden, oder aber doch noch den richtigen Studiengang für mich zu entdecken.

Ich wünsche euch alles erdenklich gute für das Jahr 2015. Verliert eure guten Vorsätze nicht aus den Augen, haltet eure Lieben nah bei euch, seid euch für die ein oder andere gute Tat nicht zu schade und lasst euch von der allgemeinen depressiven und argwöhnischen Stimmung nicht all zu sehr mitreißen. Denkt daran, dass das Leben zu kurz ist, um es als grauer Trauerkloß zu verbringen. Habt Spaß mit euren Freunden, euren Familien und Partnern. Verbringt wunderbare Momente miteinander und behaltet die in euren Herzen.

Einen guten Rutsch und ein wunderschönes Jahr 2015!

Herr Voland

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