DoJaKu #43 – Ein kurzer Bericht

Vergangenen Samstag fand im Fritz-Henßler-Haus (FHH) in Dortmund die dreiundvierzigste DoJaKu statt. Durch die zeitliche Nähe zum Valentinstag wurde auf das Thema mit dem Zusatz „Es regnet Schokoherzen“ zurückgegriffen und hat um das ganze Thema ein entsprechendes Programm aufgebaut.

Beginnen wir aber ganz von vorn:
Um 11:15 Uhr kam ich am Dortmunder Hauptbahnhof an und traf auf meine sexy Lady Loki, die sich ihres Cosplays am Vortag noch überhaupt nicht sicher war. Ich kann aber versichern, dass sie wirklich fantastisch aussah und ich mich wahnsinnig auf 2015 freue, wenn mein Loki Cosplay auf dem Plan steht. Zusammen sind wir zum Gebäude gegangen und haben uns erst einmal eine gewisse Zeit draußen aufgehalten. Die Schlange am Eingang war wirklich ziemlich lang und schien auch nicht wirklich kleiner zu werden. Als dann aber Ma-chan aufgetaucht ist und wir auch endlich mal die anderen drinnen sehen wollte haben wir uns eingereiht und kamen nach erstaunlich kurzer Wartezeit ins Gebäude. Dazu muss man wissen, dass die DoJaKu jeden Monat in Dortmund stattfindet und komplett kostenfrei ist. Daher besuchen auch immer mehr Jugendliche die Convention und diesen Monat wurde, laut einer Orga, die 900 Besucher geknackt.

Das FHH ist ein recht weitläufiges Gebäude und so fällt einem die Menschenmasse nicht immer auf. Nur an manchen Stellen tummeln sich viele Leute und man muss sich öfters – besonders im Eingangsbereich – seinen Weg bahnen.
Zuerst waren wir an der Hauptbühne und haben uns die Begrüßung der Besucher durch Indiziert und Duki angeschaut, die kurz ein paar Highlights der Convention erklärt und danach dann den Geburtstagskindern gratuliert haben, die sich auf der Animexxseite oder dem Facebookevent angemeldet hatten. Zum Gruppenfoto sind wir nicht raus gegangen. Stattdessen habe ich ein Geburtstagsgeschenk und die Defense Devil Mangareihe abgegeben und ein paar andere Freunde begrüßt.
Mit Usagi und Vanny habe ich mich dann in die Schlange für die „Love Letters“-Anmeldung angestellt, einfach nur um zu quatschen und die neuesten Infos auszutauschen. Die beiden haben sich dann für „Love Letters“ angemeldet ud ihre Papierherzen bekommen. Das Prinzip dahinter ist folgendes: Bei Anmeldung bekommt man ein Herz mit einer Nummer darauf. Es gibt zwei verschiedene Farben zur Auswahl die jeweils dafür stehen, ob man nach einem weiblichen oder männlichem Partner sucht. Natürlich kann man auch beide Farben wählen. Die Papierherzen drapiert man sichtbar an seiner Kleidung und muss sonst weiter nichts tun. Wenn man jemanden sieht der einem gefällt notiert man die Nummer, die der- oder diejenige trägt auf einem Zettel, schreibt eine kurze Nachricht gegebenenfalls mit Kontaktdaten und gibt sie am Infostand ab. Am Ende des Tages konnte man sich die Nachrichten abholen, die man selber bekommen hat, wenn einem geschrieben wurde. Schon letztes Jahr fand die Idee sehr große Begeisterung bei den Besuchern.

Auch passend zum Thema Valentinstag wurde auf der Hauptbühne eine etwas abgeänderte Version des „Bachelors“ gespielt. Der Bachelor war in diesem Fall der Hauptbühnen-Orga Masahito, der in seinem Kamijo Cosplay seinen Anwärterinnen Aufgaben stellte. An diesem Spiel nahm auch eine Belle Cosplayerin (Die Schöne und das Biest) teil, die während der DoJaKu von einem WDR-Team begleitet wurde. Sie konnte den Bachelor schließlich auch von sich überzeugen und hat ein süßes Geschenkpaket und einen Teddybär gewonnen. Und wer kann von sich schon behaupten Kamijo verführt zu haben 😉

Den Fashion-Wettbewerb konnte man diesen Monat auch wieder begeistert verfolgen. Bei diesem Wettbewerb stellen unterschiedliche Teilnehmer ihre japanbasierte Mode vor, darunter zum Beispiel verschiedene Lolita-Richtungen oder Decora-Formen.
Diesen Wettbewerb haben Masahito und ich moderiert. Eigentlich bin ich ja schon seit einem halben Jahr kein Moderator mehr, aber ich habe mich wirklich gefreut wieder auf der Bühne stehen zu können und es hat eine Menge Spaß gemacht den Wettbewerb zu moderieren. Außerdem ist es auch immer wieder schön mit anzusehen, wie modebegeisterte Jugendliche und junge Erwachsene ihre Kleidung präsentieren.

Nachträglich zum Valentinstag habe ich sogar das ein oder andere Geschenk bekommen über das ich mich wirklich sehr gefreut habe. Unter anderem ein wohlduftendes Himbeershampoo von meinem James und eine leckere Spongebobschokoladentafel voon Usagi und Masahito.

Zu den Neuerungen auf der DoJaKu gehört übrigens beispielsweise eine kostenpflichtige Garderobe, die ständig unter Bewachung steht. Hat man also Kleidungsstücke oder Taschen die man abgeben möchte kann man das entweder dort oder an der weiterhin kostenlosen aber unbeobachteten Garderobe tun.
Ich muss dazu sagen, dass ich keine negative Kritik an der Organisation oder Umsetzung der Valentins-DoJaKu habe.

Ich freue mich jedenfalls auf die nächste DoJaKu am 23.März unter dem Thema „Flieg durch die Zeit.“

Mansonian

P.S.: Wer sich den Beitrag des WDR gerne anschauen möchte kann das unter folgendem Link tun:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-dortmund/videomangawettbewerb100.html

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